Stimmangleichung für Trans*Menschen


Ein wichtiger Aspekt um als Frau oder Mann wahrgenommen zu werden ist ein weiblicher bzw. männlicher Stimmklang. Doch allein eine höhere oder tiefere Stimmlage reichen dafür nicht aus. Der Weg hin zu einer passenden Stimme beinhaltet viel mehr, als einfach nur der Gebrauch einer anderen Stimmlage. Um als Frau oder Mann wahrgenommen zu werden, sollte die Stimme zur Person passen, authentisch wirken, stabil sein und ohne organische Folgeschäden nutzbar sein. Diese Stimme umfasst viel mehr Facetten, als nur die Tonhöhe. Es geht dabei auch um die Satzmelodie und die Betonung, die Aussprache, die Wortwahl, die Mimik und Gestik, die Körperhaltung und den Klang. All diese Aspekte formen zusammen mit der Sprechstimmlage die eigene, individuelle Stimme.
 
Ina Kimmel arbeitet seit 2015 mit Trans*Menschen im Bereich Stimmtransition und hat sich mittlerweile auf diesen Teil der Stimmtherapie spezialisiert. Ihre Klientinnen profitieren von ihrer jahrelangen Erfahrung als Stimmtherapeutin und ihrer Weiterbildung als systemischer Coach (DGfC). Sarah Voß arbeitet seit 2019 mit Trans* Menschen zusammen. Ihre Klient*innen profitieren von ihrer jahrelangen Erfahrung als Stimmtherapeutin, ihren Fähigkeiten aus dem Bereich Gesang und ihrem ganzheitlichen Blick auf den Stimmapparat, bedingt durch ihre Ausbildung zur Yogalehrerin. 

Bei Thomas Lascheit und Stephanie Kruse (LaKru-Stimmtransition, Berlin und München) und mit anderen spezialisierten Logopädinnen aus Hamburg, Berlin und München bilden sich Ina Kimmel und Sarah Voß regelmäßig fort und tauschen sich fachlich aus. 

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